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Alle Jahre wieder warten Mieter gespannt auf die Betriebskostenabrechnung für die vergangenen 12 Monate und hoffen, keine unangenehme Überraschung in Form einer Nachzahlungsaufforderung im Briefkasten vorzufinden. Mittlerweile sind durch den starken Anstieg der Energiepreise in den letzten Jahren die Nebenkosten für Mietwohnraum erheblich gestiegen und werden häufig als „zweite Miete“ bezeichnet. Der Gesetzgeber hat im Jahr 2004 die umlagefähigen Betriebskosten in der Betriebskostenverordnung neu geregelt und definiert, um die zunehmenden Streitigkeiten zwischen Vermietern und Mietern bezüglich der Mietnebenkosten, die in einer rechtlich zulässigen Betriebskostenabrechnung geltend gemacht werden können, zu mindern. Auch die Heizkostenverordnung wurde 2009 gesetzlich geändert und muss für alle Abrechnungszeiträume, die ab dem 1. Januar 2009 begonnen haben, vom Vermieter in Anwendung gebracht werden.
Der Vermieter ist zur Erstellung einer formal ordnungsgemässen Betriebskostenabrechnung verpflichtet und für die fristgerechte Zustellung an den Mieter verantwortlich. Der Mieter hat nach Erhalt und Prüfung der Nebenkostenabrechnung innerhalb einer gesetzlich vorgegebenen Frist die Möglichkeit, beim Vermieter in schriftlicher Form Widerspruch gegen den Kostenbescheid einzulegen.